Solidaritätsessen

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Das “Solidaritätsessen” ist aus dem “Arbeitskreis Eine Welt” heraus enstanden. Dieser Arbeistkreis hat lange Jahre auch den “Eine Welt Laden” in Hövelhof geführt, die Kolpingsfamilie war strukturell und personell beteiligt. Nachdem der Arbeitskreis beendet wurde, hat die Kolpingsfamilie das Solidaritätsessen weitergeführt. Seit dem Jahr 2018 wird die Veranstaltung zusammen mit der Caritas Hövelhof organisiert und durchgeführt.


05. Mai 2021

Heute kam mit der Post die Bestätigung über den Spendeneingang und eine Karte mit einer sehr persönlichen Danksagung aus Lima, Peru.


12. April 2021

Aktion Solidaritätsessen findet sehr guten Zuspruch und es gibt ein Rekordergebnis

Wegen Corona – Mit Erfolg neu gedacht!

 “Unser Konzept schein angenommen zu sein!“ so ein Mitglied aus dem Vorbereitungskreis vom Solidaritätsessen. Insgesamt konnten 4.300,- € an des „Infantil Kinderdorf“ in Peru überwiesen werden! Das Angebot, direkt in Ingos´s Biomarkt, dem Naturkostmarkt in der Hövelhofer Einkaufsstraße, gegen eine Spende einen Gutschein für ein Mittagsmenü zu erwerben, wurde von vielen Kunden angenommen. Der Inhaber Ingo Theismann hat deshalb sogar bis Ende März das Angebot aufrechterhalten und daher wesentlich zum Spendenergebnis beigetragen. Der zentrale Tag des Solidaritätsessen ist jedes Jahr ein Sonntag in der Fastenzeit vor Ostern. Daher stand der Gottesdienst am vierten Fastensonntag stand ganz im Zeichen der Aktion. Mit lateinamerikanischer Musik, einem Gebet für die Kinder und weiteren Texten fühlten sich die Gottesdienstbesucher angesprochen, was der Applaus an mehreren Stellen zeigte. Frau Christel Zumdieck vom „Verein Westfälischen Kinderdörfer e.V.“ hat in beeindruckender Weise die Lage in Peru beschrieben und die zusätzlichen Schwierigkeiten wegen der Corona-Pandemie aufgezeigt. Ähnlich wie in Brasilien ist die Situation katastrophal und die Sterblichkeit sehr hoch, wenn auch die internationale und nationale Presse quasi nicht darüber berichtet. Die Kosten für Lebensmittel sind explodiert und für die Leitung des Kinderdorfes in der Nähe von Lima, der Hauptstadt von Peru ist die Lage extrem schwierig.

Und obwohl viel weniger Gottesdienstbesucher in der Corona-Zeit zugelassen waren, das Spendenaufkommen gerade an diesem Tag war herausragend. Nachweislich haben in diesem Jahr aber auch viele neue Spender diese Aktion unterstützt und auch in Ingo´s Biomarkt wurde fast immer durchschnittlich eine Höhere Summe für den Gutschein gespendet als vorgeschlagen wurde. „Wir haben wohl Dank Corona und der damit anders als üblich organisiert und durchgeführten Aktion, viel mehr Menschen als üblich erreicht.“ So eine Stimme aus dem Aktionskreis.  Die Spendenempfänger wechseln ja in jedem Jahr, ein rotierendes System von Projekten und Personen in der „Einen Welt“ werden bedacht. Ob Projekte in Nicaragua, Brasilien, Bolivien oder jetzt in Peru sind in den mehr als 30 Jahren gefördert worden. Mal vom Pfarrgemeinderat, dann vom „Eine Weilt Kreis“ und in den letzten Jahren von der Kolpingsfamilie mit der Caritas initiiert und organisiert, die Spenden waren immer eine „Hilfe zur Selbsthilfe“, das zeigen die vielen Dankbriefe und langanhaltende persönlichen Kontakte über die vielen Jahre.

Die Caritas und die Kolpingsfamilie sagen ein herzliches Dankeschön an alle Spender und Helfer dieser Aktion.

Helfer aus dem Arbeitskreis, Mike Magdalene, Maria, Petra und Maria, zusammen mit Christel Zumdieck (fünfte von links) und Ehepaar Westerwinter “Verein Westfälischer Kinderdörfer e.V. (sechste und ganz rechts) zusammen mit Pastor Potthof in der Pfarrkirche.

Der Bericht ist auch auf der Seite vom Kolpingwerk DiözesanverbandPaderborn zu finden

22. März 2021

Mit diesem Erfolg haben wir nicht gerechnet, erneut wurde wegen der anhaltenden Nachfrage das Angebot in Ingo´s Biomarkt verlängert. Noch bis zum 31. März können Spenden und Gutscheine im Geschäft in der Einkaufsstraße in Hövelhof abgegeben und erworben werden. Geschäftsinhaber Ingo Theismann berichtete darüber, das weiterhin die Kunden Interesse an der Aktion haben und weiterhin Gutscheine gegen eine Spende erworben werden. Eine Bitte hat es alledings: Zum Ende der Aktion hin sollten die GutscheininhaberInnen bitte das Mittagsmenue für den Abholtag hin vorbestellen!

15. März 2021

“Unser Konzept schein angenommen zu sein!“ so ein Mitglied aus dem Vorbereitungskreis vom Solidaritätsessen. Und der vorläufige Spendeneingang bestätigt das auch. Das Angebot, direkt in Ingos´s Biomarkt, dem Naturkostmarkt in der Hövelhofer Einkaufsstraße, gegen eine Spende einen Gutschein für ein Mittagsmenü zu erwerben, wurde von vielen Kunden angenommen. Der Inhaber Ingo Theismann will sogar noch eine Woche länger das Angebot aufrechterhalten.

Die beiden Spendenboxen wurden heute morgen geöffnet und das Geld auf das Konto eingezahlt. So weit vorab: Es sind mehr als 2.000,- € zusammengekommen! Herzlichen Dank alles Spendern!

20. Februar 2021

Caritas und Kolpingsfamilie wieder gemeinsam für das Solidaritätsessen aktiv!

Am Sonntag, 14. März um 10:30 Uhr, wird der Gottesdienst in der St. Joh. Nep. Pfarrkirche zu dem Thema gestaltet. Hier gibt es auch Informationen aus erster Hand.

Ab dem 20. Februar können Sie zu allen Gottesdiensten am Wochenende im Haupteingang Ihre Spende gegen einen Gutschein tauschen. Wir bringen Ihnen den Gutschein auch nach Hause, wenn Sie Ihre Spende auf das Konto der Kolpingsfamilie DE15 4726 2703 7800 8571 00 überweisen. (Stichwort: Peru) Dazu bitte Ihre Adresse angeben.

Gutscheine können in Ingos Biomarkt erworben werden, hier können Sie auch Ihr Menü vorbestellen, Tel.: 933985

Das „Aldea Infantil Westfalia Kinderdorf“ wurde 1989 zunächst als reines Kinderdorf für Waisen und Sozialwaisen nahe der Hauptstadt Lima gegründet. Besonders in den Anfangsjahren waren viele Kinder, die Augenzeugen der Ermordung ihrer Eltern wurden, traumatisiert. Später wurde es um Projekte erweitert, die auch Kindern der umliegenden Bevölkerung zur Verfügung stehen. Die landwirtschaftlichen Nutzflächen, auf denen Jojoba, Äpfel, Bananen, Papaya, Mango, Maracuja, Gemüse und vieles mehr angebaut werden, dienen der Eigenversorgung der Kinderdorfgemeinschaft. Die mehr als 85 Kinderdorfkinder leben mit Pflegeeltern und Geschwistern jeweils in einem Familienhaus. Jedem Kinderdorfkind wird eine den Fähigkeiten entsprechende Berufsausbildung oder eventuell sogar ein Studium ermöglicht. Dies ist eine große Herausforderung, die mit den Patengeldern allein nicht zu schaffen ist. Ein zusätzlicher Bildungsfonds (zweckgebundene Zuwendungen, regelmäßige Förderbeiträge) wurde dazu eingerichtet.

Frau Christel Zumdieck vom Internationalen Verband Westfälischer Kinderdörfer erklärt zur aktuellen Lage in Peru: „Wenn schon hierzulande Corona erhebliche Einschnitte verursacht, so ist die Lage für zahlreiche Menschen erheblich prekärer, vor allem für die Tagelöhner in den Ländern des Südens, wo wir uns engagieren: keinerlei staatliche Hilfen bei Verlust der Arbeit sowie unzureichende medizinische Versorgung schaffen unmittelbare existentielle Not. Wo Menschen unter desolaten hygienischen Bedingungen leben, wo Hunger und Mangelernährung schwächen, ist das Virus eine weitere lebensbedrohende Gefahr.“

31. Januar 2021

Gerade in dieser Zeit brauchen Menschen, vor allem aber Kinder in der “Einen Welt” Unterstützung und finanzielle Hilfe. Das Solidaritätsessen kann zwar nicht in gewohnter Form stattfinden, der Vorbereitungskreis hat im vergangenen Jahr schon festgelegt, das in diesem Jahr der Aktionserlös über den “Internationaler Verband Westfälischer Kinderdörfer e.V.” nach Peru gehen soll. Wenn DU mithelfen möchtest, melde Dich bitte telefonisch: 0170 3832241

6. März 2020

Leider kann das Solidaritätsessen in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden. Aber wir arbeiten an eine Lösung! Ein Spendenaufruf ergeht an Alle: Bitte unterstützt die Aktion in diesem jahr, in dem ihr einen Betrag auf das angegebene Koto überweist! Vielen Dank dafür.

Hier Einladungen und Fotos/Berichte von den letzten Veranstaltungen:

Vorne: Heidi und Konrad Reller, die den Kontakt zu Cochabamba, Bolivien halten und hinten von links: Raphael Athens, Sabine Steffens, Ursula Hartke, Maria Bull, Mike Bull und Maria Athens – es fehlen Magdalene Fortströer und Petra Moos, vom diesjährigen Organisationsteam 2019
Das Organistaionsteam 2018 – von links: Ursula Hartke, Sabine Steffens, Maria Athens, Hannah Lohe, Maria Bull, Magdalene Fortstöer, Mike Bull – es fehlt: Raphael Athens 4ter von links: Pater Rudi Pint von den Weissen Vätern aus Köln
von links. Vikar Lukas Hellekes und Pater Rudi Pint in der Sakristei der St. Joh. Nep. Pfarrkiche in Hövelhof, nach dem Gottesdienst

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